The Wailing – Die Besessenen

Gok-seong
www.alamodefilm.de/kino/detail/the-wailing-die-besessenen.html
ab 12. Oktober 2017 im Kino

Regie: Hong-jin Na

Do-won Kwak – Jong-goo
Jung-min Hwang – Il-gwang
Jun Kunimura – Der Japaner
Woo-hee Chun – Die mysteriöse Frau
Hwan-hee Kim – Hyo-jin

Eine Reihe von bestialischen Übergriffen und grausamen Morden erschüttert ein kleines Dorf in Südkorea. Scheinbar ohne jeglichen Grund greifen sich Nachbarn in brutalster Weise an. Der Dorfpolizist Jong-gu bemüht sich um Aufklärung, doch es gibt keine erkennbare Erklärung für die Welle an Gewalt. Umso schneller kochen die Gerüchte und Schuldzuweisungen hoch. Es heißt, ein japanischer Einsiedler, der seit kurzem in einer Hütte im Wald haust, stecke hinter der Mordserie. Die Lage droht zu eskalieren, als eine dämonische Macht von der Tochter des Polizisten Besitz ergreift. Um sie zu retten, setzt Jong-gu auf die Hilfe eines Schamanen und entfesselt dabei die wahre Macht des Bösen… (Pressetext)

Jeder der diese Seite auch nur ein bisschen durchstöbert hat, weiß, dass ich koreanische Filme sehr schätze, nicht alle, aber die, die es zu Festivals oder ins Kino schaffen. „The Wailing – DIe Besessenen“ gehört zu dieser Kategorie und glücklicherweise hat sich ein Verleih gefunden, der diesen starken Mysterythriller ins deutsche Kino bringt.

Dieser Film bringt Gänsehaut auf eine ganz andere Art, als es ein typischer Hollywood Horrorstreifen tun würde.
Langsam, ohne quietschende Geigen oder laute Schockeffekte. Wir sehen das Ergebnis, nicht die Taten und wir folgen einem eher mittelmäßigem Polizisten, keinem Helden.

Mit jedem seltsamen Gemetzel und jedem gruseligen Bild der Besessenen, die die Taten verübt haben, steigt auch mehr Grauen im Zuschauer hoch und das schönste, oder mieseste – das Ende ist nicht so eindeutig, wie bei einem Hollywoodfilm, wo das Monster entweder besiegt wird, oder in einer letzten Sequenz doch noch einmal herorlugt. Dieser Film hört dann auf, wenn der Zuschauer noch drängende Fragen hat. Er läßt uns sozusagen mit dem von innen nagenden Grauen ins Bett gehen.

Das nenne ich Horror für Erwachsene, das ist ein weiterer Grund, warum ich koreanische Filme liebe!

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