Elliot – Das kleinste Rentier

Verleih: Splendid Film
Kinostart: 8. November 2018
FSK: 0
Länge: 90 Minuten
Regisseur: Jennifer Westcot

 

Wer fest an sich glaubt und hart arbeitet, kann alles erreichen. Diese These greift Drehbuchautorin und Regisseurin Jennifer Westcot mit ihrem Animationsfilm “Elliot – Das kleinste Rentier“ auf. Im Fokus des Film steht das Miniaturpferd Elliot. Genervt von seinem Job als Babysitter für die Ziegen, träumt er davon, eines Tages ein Rentier zu sein und für den Weihnachtsmann persönlich zu arbeiten. Damit sich dieser Traum erfüllen kann, nimmt Elliot, in seinem Streichelzoo am offiziellen Trainingscamp für das Nordpol-Rentier-Rennen teil. Sein Großonkel Peanut Butter sieht das Ganze skeptisch, während Ziegel Hazel – Elliots beste Freundin – ihn unterstützt.

Am 21. Dezember ist scheinbar Elliots große Chance gekommen. Als Rentier Blitzen seinen sofortigen Ruhestand bekannt gibt, sieht sich Santa Claus dazu gezwungen, einen dreitätigen Notfall-Wettkampf auszurufen. Elliot nimmt all seinen Mut zusammen und demonstriert Walter, Cheftrainer der Rentiere und Besitzer des Streichelzoos, seine Fähigkeiten. Obwohl es ihm gelingt, den Reifenkurs tadellos zu durchlaufen, wird er von Walter kaum beachtet. Elliots Träume scheinen zu platzen. Doch dann findet er zusammen mit Hazel heraus, dass Walter den Streichelzoo wegen finanzieller Nöte verkaufen muss. Elliot schmiedet einen Plan, um den Verkauf zu verhindern und reist dafür heimlich zum Nordpol.

Mit Hilfe eines falschen Geweihs registriert er sich für das Rennen der Rentiere. Er tritt gegen 20 harte Gegner an und droht immer wieder aufzufliegen. Doch Elliot setzt sich durch und kann sogar Elf Lemondrop entlarven, der die Wettkämpfe sabotiert. Santa Claus ist begeistert von dem kleinen Rentier und macht Elliot ein Angebot, das er einfach nicht abschlagen kann.

Kurz vor der Weihnachtszeit können sich Klein und Groß an Filmen erfreuen, die thematisch und stimmungstechnisch auf das Fest einstimmen. “Elliot – Das kleinste Rentier“ spricht mit seinen tierischen Hauptfiguren vor allem die kleinen Kinobesucher an. Der rund 90minütige Animationsfilm vereint Santa Claus und seine Rentiere mit anderen, eigenwilligen Tieren. Die Geschichte ist leicht überschaubar, liefert aber dennoch spannende und vor allem amüsante Momente. Die Animationen sind einfach gehalten, können aber dennoch mit einem schönen Look überraschen. Der große Wunsch des kleinen Pferdes gipfelt sich in einem sportlichen Abenteuer, das der Geschichte Pep und Esprit verleiht.

Fazit: Ein unterhaltsamer Weihnachtsfilm für die Kleinen, die bereits jetzt kaum die Ankunft von Santa Claus und seinen Rentieren erwarten können.

© Sandy Kolbuch, Bilder: Splendid Film

 

Venom

Venom
www.venomfilm.de

ab 03. Oktober2018 im Kino (in 3D)

Tom Hardy – Eddie Brock
Michelle Williams – Anne Weying
Riz Ahmed – Carlton Drake

Als Journalist versucht Eddie Brock schon seit Langem den zwielichtigen, aber genialen Gründer der Life Foundation, Carlton Drake, zu überführen – eine Besessenheit, die ihn bereits seine Karriere und die Beziehung zu seiner Freundin Anne Weying (Michelle Williams) gekostet hat. Bei der aktuellen Recherche zu Drakes Experimenten verbindet sich das Alien Venom mit Eddies Körper und verleiht ihm nicht nur erstaunliche Superkräfte, sondern auch die Freiheit, zu tun, was immer er will. Durchtrieben, düster, unberechenbar und voller Zorn: Eddie muss lernen, die gefährlichen Kräfte, die von Venom ausgehen, zu kontrollieren. Und ist gleichzeitig berauscht von der neu gewonnen Macht, die er nun in sich spürt. Da sich Eddie und Venom gegenseitig brauchen, um ihre Ziele zu erreichen, verschmelzen sie immer mehr miteinander. Schließlich stellt sich die Frage: Ist das noch Eddie oder schon Venom? (Pressetext)

Schon wieder ein Superheld von Marvel – können die nicht langsam mal aufhören?
Das Reservoir erscheint unerschöpflich, aber kann denn dabei noch etwas wirklich Neues entstehen?
Die einfache Antwort ist zumindest derzeit ein Nein.
Es bleibt dabei – Ein Mensch verwandelt sich durch äußeren Einfluß in einen Superhelden.
Das wissen natürlich auch die Filmemacher und versuchen deshalb entweder mit immer neuen optischen (CGI) Reizen die Zuschauer zu fesseln oder indem ein Ensemble von bekannten Schauspielern als geballte Marketingpower auf die Leinwand gebracht wird oder indem Action/Brutalität/Skurilität/Humor in immer neuen Extremen gezeigt wird.

Venom versucht es mit einer Mischung aus fast allem, bleibt aber so mainstreamtauglich, dass die Brutalität nahezu ausgeblendet wird. Dafür rückt der Hauptdarsteller in den Mittelpunkt. Tom Hardy ist wie immer super präsent.

 

Der Rest rückt dadurch in den Hintergrund. Michelle Williams ist okay, aber nicht so, dass sie bzw. ihre Figur Anne einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ebenso ist die Mischung aus Steve Jobs und Elon Musk oder irgendeinem anderen Silicon Valley Megaguru als Böswicht nur ansatzweise geglückt. Die Kritik an den neuen Mächtigen der Welt bleibt harmlos

Venom war für mich genauso ein Schlag wie Deadpool. Vollkommen unerwartet ein Hit.
Und das obwohl der Antagonist platt bleibt und auch sonst die Genrekonventionen kaum gebrochen werden.
Esliegt vor allem an Tom Hardy und an der richtigen Prise Humor, die durch die Dualität des (der?) Protagonisten entsteht. Selten war Schizophrenie so amüsant 😉
Wie das Ganze umgesetzt wurde, macht also das Besondere des Films aus und läßt mich hoffen, dass auch die nächsten ausgekramten Superhelden kreativ verfilmt werden…

Noch ein kleines PS: Natürlich gibt es in den Endcredits wieder eine Sequenz, die auf die Fortsetzung Lust machen soll. Aber viel – Verzeihung für die Wortwahl – geiler ist das, was ganz ganz zum Schluss kommt!

© Johann Hoffmann, Bilder: Sony

Ballon

Ballon
www.studiocanal.de/kino/ballon

ab 27. September 2018 im Kino

Regie: Michael Bully Herbig

Friedrich Mücke – Peter Strelzyk
Karoline Schuch – Doris Strelzyk
David Kross – Günter Wetzel
Alicia von Rittberg – Petra Wetzel
Thomas Kretschmann – Oberstleutnant Seidel

 

Sommer 1979 in Thüringen. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Flucht-Ballon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt… (Pressetext)

Der Ballon wird ausgerollt.

Herbig macht ernst. Geht das überhaupt? Und wenn ja, was wird das für ein Ergebnis? Da ich, um unbefangen zu sein, vollkommen unvorbereitet in den Film gegangen bin, waren das die Fragen, die mir noch bevor das Licht ausging, durch den Kopf geschossen sind.

Schon mit der Anfangssequenz wurde mir aber klar, dass es ernst wird. Ein DDRler wird beim Versuch über die innerdeutsche Grenze zu fliehen erschossen.

Ab da beginnt erstmal ein DDR Alltag wie ich ihn auch noch kenne.
Realistisch – nicht mit arroganten Westaugen,
nicht so bunt wie der Ku’damm, aber auch nicht grau in grau, wie es in der Vorstellung von Alt-Bundesdeutschen „bei uns“ aussah.
Also normal und alltäglich. Doch sofort legt sich ein subversiver Unterton zwischen die Bilder. Alle machen mit, aber nur wenige sind wirklich dabei.
Die Protagonisten natürlich nicht – sie wollen mit einem genialen Plan in den Westen abhauen.Aber wird das gelingen? Wenn ja wie? Hat sich Herbig Freiheiten herausgenommen oder bleibt er nah an der echten Geschichte?

Für mein Empfinden werden Details der DDR gezeigt, die einen alten Ossi erkennen lassen, dass sich die Macher intensiv mit der Materie beschäftigt haben.
Dabei wird das staatliche System zwar in fast jeder Szene direkt oder indirekt kritisiert, aber nicht die Menschen die sich in diesem System arrangieren mussten, herabgewürdigt. Selbst der Antagonist, der ein wirklich harter Hund ist, wirkt glaubwürdig

Die Kombination aus Wagemut und Verzweiflung, die die potentiellen Flüchtlinge angetrieben hat, kommt sehr gut rüber. Auch die heutzutage kaum noch vorstellbaren Hürden, die es zu überwinden galt – wo kommt der Stoff für den Ballon her, wie schüttelt man die omnipräsente Stasi ab? – werden mit der Brisanz, die sie damals wahrscheinlich genau so hatten, gezeigt

Genau hier liegt ein kleines Problem des Films – die gefühlte Glaubwürdigkeit. Welcher „Wessi“ oder nach 1989 geborene kann diese Problematiken überhaupt noch verstehen und geht dafür dann ins Kino?
Die Zielgruppe ist deshalb möglicherweise kleiner, als sie sein sollte, denn der Film ist für jeden geeignet.
Selten habe ich einen deutschen Film gesehen, der so spannend ein komplett deutsches Thema erzählt und dabei doch im besten Sinn so hollywoodartig ist.

Und auch wenn die wahren Ereignisse für „Ballon“ noch einmal dramatisiert wurden und sich auf die potentielle Flucht konzentriert wurde, entsteht bei mir nicht der Eindruck, dass etwas fehlt.

Dafür sorgt nicht nur die Umsetzung des Stoffs, sondern auch die Schauspieler und die von ihnen dargestellten Charaktere.  Ich hätte z.B. schwören können, Oberstleutnant Seidel wäre früher irgendein Nachbar von mir gewesen. Aussehen, Sprache, Habitus, alles war passend wie damals.

So ist mein Fazit: Egal ob Ossi oder Wessi, Jung oder Alt: Ansehen! Herr Herbig hat mit diesem Film bewiesen, dass er nicht nur platte Gags draufhat, sondern auch differenziert und spannend ernste Themen umsetzen kann.

© Johann Hoffmann, Bilder Studiocanal

Mile 22

Mile 22

ab 13. September 2018 im Kino

Regie: Peter Berg

Mark Wahlberg – James Silva
Lauren Cohan – Alice
Iko Uwais – Li Noor
John Malkovich – Bishop

Sie arbeiten außerhalb staatlicher Grenzen, in einer Welt ohne greifbare Gegner. Für die Regierung sind sie „Geister“ – unsichtbar erledigen sie alle Jobs, bei denen Diplomatie und militärische Lösungen versagen. Elite-Agent James Silva (Mark Wahlberg) wird in die US-Botschaft eines südostasiatischen Landes einberufen, um eine gefährlich hohe Menge an verschwundenem radioaktiven Material wiederzubeschaffen, das mehrere Großstädte weltweit auslöschen könnte. Als plötzlich der mysteriöse Spion Li Noor (Iko Uwais) James Silva und seiner Spezialeinheit einen Deal vorschlägt, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit. Denn es gibt eine Bedingung für den Geheimnisaustausch: Li Noor will schnellstmöglich außer Landes gebracht werden. Diese Mission entpuppt sich als hochgradig brisant und ruft zahlreiche Gegner auf den Plan, welche den Weg zum Flughafen zur heißen Kampfzone machen. Vor Silva und seinem Team liegen nur 22 Meilen… (Pressetext)

Im gleichen Zeitraum wie „Mile 22“ habe ich auch „The Equalizer 2“ gesehen.
Meine Bewertung von diesem Film ist möglicherweise ein wenig von letzterem beinflusst, da ich den neuen Denzel Washington Film ziemlich langweilig und geradlinig fand.

Peter Berg wiederum macht zum Glück einen ganz anderen Film.
Was der Spezialeinheit passiert, ist das Gegenteil von geradlinig.

 

Ich wurde eher noch an „Mission: Impossible – Phantom Protocol“ als an „16 Blocks“ erinnert, obwohl  dieser alte Bruce Willis Streifen thematisch viel näher liegt. Fast alles was schief gehen kann, geht schief,
Das gibt dem eigentlich ziemlich flachen Geballere und Gekämpfe eine spannende Dimension.

„Mile 22“ ist trotzdem kein Meisterwerk, was leider am simplen Feindbild liegt und an einem ziemlich dämlichen Antagonisten. Außerdem haben die Darsteller nicht viel zu tun. Mark Wahlbergs Charakter ist so durch, dass die schauspielerischen Talente von ihm ein bisschen durchscheinen können, alle anderen sind nur Beiwerk und gerade „R.E.D.“ Star John Malkovich wird weit unter seinen Möglichkeiten gelassen.

Es ist ein reiner Actionthriller. Hart, schnell, männlich.

© Johann Hoffmann, Bilder: Universum Film

Gewinnspiel: Die Kleine Hexe

Gewinnspiel: Die Kleine Hexe

Anlässlich des Heimkino-Starts der Realverfilmung von Otfried Preußlers Jugendroman “Die kleine Hexe“, verlosen wir ein Filmpaket, bestehend aus 1x Magische Stifte, 1x Activity Booklet und 1x Roman:

 

 

 

 

 

 

 

Wer mehr über den Film erfahren möchte, schaue bitte hier

Und wer dazu das Filmpaket gewinnen will, beantwortet bis zum 09.09.2018 die folgende Frage richtig:

In welchem Jahr wurde das Buch “Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler veröffentlicht?

Schickt die Antwort an: gewinn (at) schwarzlicht .tv
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, wir drücken die Daumen!

Die erhobenen Daten (Name, Anschrift, e-Mail) werden ausschließlich für das Gewinnspiel gespeichert.

Käpt’n Sharky

Käpt’n Sharky
www.sharky-film.de/

ab 30. August 2018 im Kino
FSK: 0, 73 Minuten

Regisseur: Jan Stoltz, Hubert Weiland

Stimmen:
Jule Hermann – Bonnie
Anton Petzold – Käpt’n Sharky
Axel Prahl – Alter Bill
Norman Endres

 

Er ist der Schrecken der sieben Weltmeere – denkt er zumindest! Doch von den anderen Seefahrern wird Käpt’n Sharky alles andere als ernst genommen und gerne mal als halbe Portion verspottet. Vor allem der Alte Bill und seine Crew haben es auf den kleinen, rundlichen Piraten abgesehen und liefern sich so manches Duell mit ihm. Als Sharky mal wieder auf der Flucht vor seinen Widersachern ist, landen durch Zufall zwei blinde Passagiere auf seinem Boot: Während der zehnjährige Michi Schutz sucht, weil er dank Sharky versehentlich für einen Straßendieb gehalten wird, versteckt sich Admiralstochter Bonnie an Bord, um nicht aufs Internat zu müssen. (offizielle Inhaltsangabe)

Im Jahr 2006 erblickte der kleine, rundliche und draufgängerische Käpt’n Sharky das Licht der Welt. Seither haben sich seine Geschichten in mehr als 3,7 Millionen verkauften Büchern und elf Hörbüchern in 18 Sprachen verbreitet. Im Laufe der Jahre sind Rätselhefte, Malbücher und Merchandise von der Augenklappe bis zum Badetier hinzugekommen. Wen wundert es also, dass der kleine Pirat zu den beliebtesten Helden im Kinderzimmer zählt.? Jetzt darf der freche kleine Pirat mit seiner liebenswerten Crew sein erstes großes Leinwandabenteuer erleben:

Käpt’n Sharky wünscht sich, der gefährlichste Pirat der sieben Weltmeere zu werden. Doch sein Erzfeind, der Alte Bill, nimmt Sharky gar nicht wahr. Selbst als der kleine Pirat mit seinem selbst gebauten Schiff in See sticht, wird er nur verspottet. Dabei hat Sharky sogar eine Crew an Board. Doch auch mit dem Matrosen Ratte, dem schlauen Papagei Coco und dem frechen Affen Fips kann Sharky die großen Piraten nicht überzeugen.

Sharky braucht dringend einen Kompass, doch dieser kostet verdammt viel Geld. Da entdeckt der Pirat auf seinem Schiff den ängstlichen Jungen namens Michi, der fälschlicherweise für einen Straßendieb gehalten wurde und sich auf dem Schiff versteckt hat. Und auch Bonnie, die vor ihrem Vater dem Admiral geflüchtet ist, hat sich als blinde Passagierin auf das Schiff geschlichen. Der Pirat ist wenig begeistert von seiner “Crew“. Da Bonnie jedoch segeln kann und zudem einen Kompass besitzt, dürfen die Kinder an Board bleiben.

Gemeinsam stechen sie in See, mit Kurs auf Oranienstadt, wo Sharky Proviant und Vorräte besorgen will. Der Admiral, der glaubt seine Tochter wurde entführt, ist ihnen bereits auf den Fersen. Nicht nur die Armee hat auf einer schwerbewaffneten Fregatte die Verfolgung aufgenommen, sondern auch der Alte Bill, der die Belohnung von 100 Dublonen für die Rettung der Admiralstochter einkassieren will.

Als die Kontrahenten aufeinandertreffen, fliegen die Kanonenkugeln und Sharkys Schiff wird am Ruder getroffen. Manövrierunfähig findet Sharky in einer verborgenen Höhle Zuflucht, wo die Crew die Bekanntschaft des Krabbenkönigs macht. Während seine Krabben das Schiff reparieren, kann Sharky endlich Vorräte besorgen. Doch ausgerechnet dabei fällt er dem Admiral in die Hände. Kurzerhand will er ihn und die anderen Piraten auf die Gefängnisinsel bringen. Doch Bonnie kann im letzten Moment eingreifen.

 

 

Als sie selbst sowie die restliche Crew in Gefangenschaft geraten, liegt es an Sharky, sie alle wieder zu befreien. Dabei lernt der kleine Pirat, dass Freundschaften viel wichtiger sind, als der gefährlichste Pirat der sieben Weltmeere zu sein, denn als solcher wäre er immer einsam, was er sich dank seiner Freunde keinesfalls mehr vorstellen kann.

Unter der Regie von Jan Stoltz und Hubert Weiland (DER KLEINE DRACHE KOKOSNUSS) ist eine spannende Geschichte für kleine und große Piraten-Fans entstanden. Mit den Stimmen von „Tatort“-Star Axel Prahl als Sharkys Widersacher Pirat Alter Bill, Anton Petzold (RICO, OSKAR-Reihe) als Käpt’n Sharky und WENDY-Darstellerin Jule Hermann als furchtlose Admiralstochter Bonnie, nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf. Die witzigen Dialoge und die Optik sind kindgerecht und bieten einzigartige Unterhaltung für die Fans des Piraten und jene, die es vielleicht noch werden wollen. Mit einer Gesamtlänge von 73Min. fällt der Film auch nicht zu lang aus, um die Kinder nicht zu überfordern. Ein Kinobesuch von “Käpt’n Sharky“ eignet sich bestens als Belohnung für die erste überstandenen Schulwoche der Grundschüler.

© Sandy Kolbuch, Bilder Universum Film

Mission: Impossible – Fallout

Mission: Impossible – Fallout
paramount.de/missionimpossiblefallout

ab 2. August 2018 im Kino (in 3D!)

Tom Cruise – Ethan Hunt
Rebecca Ferguson – Ilsa Faust
Simon Pegg – Benji Dunn
Henry Cavill – August Walker
Vanessa Kirby – White Widow
Alec Baldwin – Alan Hunley
Sean Harris – Solomon Lane
Ving Rhames – Luther Stickell
Michelle Monaghan – Julia Meade-Hunt

Manche Entscheidungen lassen Dich niemals los: MISSION: IMPOSSIBLE – FALLOUT zeigt Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein IMF-Team (Alec Baldwin, Simon Pegg, Ving Rhames) zusammen mit bekannten Verbündeten (Rebecca Ferguson, Michelle Monaghan) in einem Wettlauf gegen die Zeit nach einer missglückten Mission. (Pressetext)

Mission: Impossible steht für schnelle Action, rasante Stunts und einen knallharten Tom Cruise, der eigentlich schon seit Jahren sagen könnte „Ich bin zu alt für diesen Scheiß“.

Macht er irgendwie auch, denn er nimmt sich und die ganzen unmöglichen Ereignisse nicht bierernst. Wohl aber die wiedereinmal herausragenden Stunts, wo er sich offensichtlich nicht zurückhalten konnte und fast alles selbst gemacht hat. Man sieht es und es macht MIssion: Impossible so realistisch wie kaum einen anderen Actionfilm – bei alles Unmöglichkeit. Ja, der Film wird seinem Namen mehr als gerecht und trotzdem. Was Cruise macht, ist der helle Wahnsinn.
Um es nochmal anders zu sagen: Obwohl M:I – Fallout noch unglaubwürdiger in der Handlung ist, als ein frühererJames Bond Film, wirkt er glaubwürdiger und realitätsnäher, weil die Stunts echt wirken und der Anzug nach fünf Minuten Faustkampf eben nicht mehr richtig sitzt.

Zumindest das, was nicht am Computer generiert wurde und davon gibt es einiges. Da stört aber nicht, denn der Zuschauer kommt nicht dazu über Logik oder CGI nachzudenken, denn die Handlung treibt unaufhaltsam voran. „Handlung“ ist dabei vielleicht ein kleines bisschen hoch gegriffen. Nicht umsonst ist der Pressetext (siehe oben) so kurz. Und wenn sich die Protagonisten gleich am Anfang fragen, warum sie noch leben, stellt sich der Zuschauer die gleiche Frage. EIne Antwort bleibt der Film leider schuldig.

Verschiedene Schauplätze (den Anfang macht Berlin) werden besucht und neue Möglichkeiten gefunden, Städte in Schrott und Asche zu legen. Eine der aufregendsten Szenen zerstört jedenfalls einige Autos und Straßen von Paris.

Tom Cruise as Ethan Hunt in MISSION: IMPOSSIBLE - FALLOUT

Die Action ist also wieder großartig und packend und mit allem Schmunzeln über letzte Sekunden auch spannend, aber das überraschendste für mich war die Umsetzung in 3D! Etwas womit ich gerade bei dieser Serie nicht mehr gerechnet hätte. 3D ist also doch nicht tot und im Film wird es auch ordentlich eingesetzt, dezent aber wirksam.

Mein Fazit: WIeder ein Meilenstein des Actiongenres.

Ant-Man and the Wasp

Ant-Man and the Wasp
ab 26. Juli im Kino (3D)
www.marvel.com/antman

Regie: Peyton Reed

Paul Rudd – Scott Lang / Ant-Man
Evangeline Lilly – Hope van Dyne / Wasp
Michael Douglas – Dr. Henry „Hank“ Pym
Michelle Pfeiffer – Janet van Dyne / Wasp
Laurence Fishburne – Dr. Bill Foster / Goliath
Hannah John-Kamen – Ava / Ghost
Walton Goggins – Sonny Birch

Unmittelbar nach den Ereignissen von „The First Avenger: Civil War“ wird er von Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und Dr. Hank Pym (Michael Douglas) um Hilfe in einer dringenden neuen Mission gebeten. Scott kehrt zurück in den Anzug und muss lernen, zusammen mit seiner genialen Mitstreiterin The Wasp im Team zusammen zu kämpfen, um Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken.

Marvel Studios ANT-MAN AND THE WASP..Hope van Dyne/The Wasp (Evangeline Lilly)..Photo: Ben Rothstein..©Marvel Studios 2018

Wer The Wasp sein würde, ließ sich schon mit dem Ende von Teil 1 leicht erraten,  Das „Lost“ Star Evangeline Lilly die fesche Wespe sein würde, ist also kein wirklicher Spoiler, aber Gott, es juckt in den Fingern, kräftig zu spoilern. Doch dazu später mehr.

Marvel Studios ANT-MAN AND THE WASP..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Der Film macht wieder alles wie beim ersten Teil richtig und legt noch eine fette Schippe drauf.
Das Spiel mit den verschiedenen Größen wird auf die Spitze getrieben, ohne überladen zu wirken, wie es bei „Transformers“ mit dem transformieren der Fall war.
Alles ist sinnvoll in die Handlung integriert und macht Spaß beim Zusehen.

Marvel Studios ANT-MAN AND THE WASP..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

 

 

Überhaupt macht alles viel Spaß. Mehr noch als „Spiderman  – Homecoming“ ist Ant-Man and the Wasp eine Familienkomödie mit sanfteren, eher situativen Gags.
Die sind gut austariert und in den stimmigen Rythmus des Handlungsverlaufs und der wohldosierten Action integriert.

Marvel Studios' ANT-MAN AND THE WASP..The Wasp/Hope van Dyne (Evangeline Lilly)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Einzig ein Antagonist ist mir negativ ins Auge gefallen. Walter Goggins (hier als Sonny Birch) versagte meiner Ansicht nach schon in der neuen Tomb Raider Verfilmung und ist auch hier eher platt bis lächerlich.
Aber zum Glück gibt es nicht nur ihn auf der gegnerischen Seite.

Über physikalische Korrektheit muss natürlich nicht diskutiert werden. Sobald eine Erklärung für irgendetwas mit „Quanten“ kommt, ist es selbst für den größten (oder kleinsten?) Hobby-Schrödinger nur reiner Blödsinn
Trotzdem ist der zweite Ant-Man Film kein platter Aufguss geworden, sondern ein sehr unterhaltsamer Film, der es würdig ist, Sommerblockbuster genannt zu werden. Viel Spaß und wie so oft ein detailsverliebtes Spielen mit der Superheldenkraft. Sehr gelungen!

Marvel Studios' ANT-MAN AND THE WASP..L to R: Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd) and Hope van Dyne/The Wasp (Evangeline Lilly)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Jetzt noch mal zu meinen Spoilerwünschen. Ich reiße mich zusammen. Nur so viel: Während  der erste Ant-Man Film noch ziemlich solitär im Marvel Universum angesiedelt war und die Avengers nur am Rande vorkamen, ist Ant-Man and the Wasp jetzt spätestens mit dem Abspann komplett integriert.
Ein bis zur letzten Sekunde bleiben ist für den MCU Fan ein Muss!

 

Gewinnspiel: Your Name – Gestern, Heute und für Immer

So, die Gewinner wurden ausgewählt. Herzlichen Glückwunsch!

 

Ab dem 18. Mai 2018 ist der Film gefeierte Animé-Film YOUR NAME – GESTERN, HEUTE UND FÜR IMMER als DVD, Blu-ray, Blu-ray Collector’s Edition und 4K UHD Blu-ray Limited Steelbox im Handel erhältlich.

Anlässlich des Heimkino-Starts der ungewöhnlichen Liebesgeschichte zweier Teenager, die sich über Träume kennenlernen, verlosen wir ein Filmpaket, bestehend aus DVD und Filmplakat.

 

Wer das Filmpaket gewinnen will, beantwortet bis zum 28.05.2018 die folgende Frage:
Welches Ereignis wollten Taki und Mitshua miteinander teilen?

Schickt die Antwort an: gewinn (at) schwarzlicht . tv

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, wir drücken die Daumen!

 

Pacific Rim Uprising

Pacific Rim: Uprising
www.pacificrim2-movie.com/

ab 22. März im Kino (3D)

Regie: Steven S. DeKnight

John Boyega – Jake Petecost
Scott Eastwood – Lambert
Cailee Spaeny – Amara
Jing Tian – Liwen Shao
Burn Gorman – Dr. Hermann Gottlieb
Adria Arjona – Jules Reyes
Charlie Day – Dr. Newton
Rinko Kikuchi – Mako Mori

Im ersten Teil trafen die außerirdischen Monster während ihres Vernichtungsfeldzugs auf die von Menschen gelenkten Jaeger-Supermaschinen, die zur ihrer Abwehr konstruiert wurden. Doch nun stellt sich in PACIFIC RIM: UPRISING heraus, dass alles nur ein Vorspiel war: Die Kaiju kehren zurück – und sind stärker als je zuvor! (Pressetext)

Der erste Teil war schon nicht richtig gut und der zweite ist tatsächlich noch schlimmer.

Außer in einem Punkt: Was die sinnlose Zerstörung von Gebäuden, vorzugsweise hohen, angeht, ist dieser Film nicht zu schlagen. Die supersparsame Handlung ist so megadümmlich wie die Monster und Jaeger megagroß sind.

Diese Ansammlung von unmotivierten Kloppereien großer Biester ist nur für Gehirnamputierte, Sturzbesoffene oder vorpubertäre Teenager erträglich, oder vielleicht noch für Chinesen, für die der Film gemacht scheint.

Mehr sollte man zu diesem Film wirklich nicht sagen. Er ist Verschwendung von Geld und Lebenszeit, aller Beteiligten, nicht nur der Zuschauer.

Aber immerhin bekommt man von den ca. 150 Millionen verpulverten Dollar viel CGI zu sehen. In einigen wenigen Szenen ist es ein guilty pleasure, dann, wenn man gerade hofft, dass doch irgendwo ein Fünkchen Intelligenz in diesem Unfilm versteckt sein könnte.

Die Darsteller möchte ich überwiegend nicht Schauspieler nennen und wenn sie doch welche sind, ist so offensichtlich, dass sie die dicken Schecks einfach nicht ablehnen konnten, nicht aber, dass sie hinter diesem Schrott stehen. Es ist aber auch so deprimierend, zu sehen, wie unwichtig nahezu alle Figuren sind. Hier noch drei Bilder, damit diejenigen, die den Fehler machen, das Machwerk anzusehen, später nochmal die Gelegenheit haben, nachzuschauen, welche Personen sie nicht wahrgenommen haben:

© Johann Hoffmann, Bilder Universal

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