Drachenzähmen leicht gemacht – Die guten alten Zeiten

Nicht nur wir freuen uns auf die Feiertage, sondern auch die Wikinger von der Insel Berk. Der Kurzfilm mit dem Titel „Drachenzähmen leicht gemacht – Die guten alten Zeiten“ beginnt circa 10 Jahre, nach dem Ende von „Drachenzähmen leicht gemacht: Die geheime Welt“ (2019). Hicks und Astrid sind erwachsen und leben mit ihren zwei Kindern Zephyr und Nuffink auf der Insel New Berk. Während sich alle Bewohner auf Snoggletog vorbereiten – ein großes Familienfest mit vielen Geschenken, die in den Helmen der Wikinger versteckt werden – fehlen allen die Drachen sehr.

Hicks und Astrid

Diese leben mittlerweile alleine ohne Menschen in ihrer geheimen Welt glücklich und zufrieden. Doch auch Ohnezahn vermisst seinen besten Freund sehr. Während Hicks wie jedes Jahr Essen in der Nacht vor Snoggletog vor die Tür stellt, in der Hoffnung seinen Drachen wiederzusehen, findet
Zephyr das Buch der Drachen. Fortan hält sie die Drachen für Monster, da sie im Buch als riesige Ungetüme mit scharfen Zähnen und feuerspeiende Kreaturen beschrieben. Emsig beginnt sie daraufhin ein Drachen-Verteidigungssystem vor dem Haus zu errichten, um ihre Familie zu beschützen.

Astrid und ihre Tochter Zephyr

Hicks und Astrid möchten ihre Tochter davon überzeugen, dass die Drachen friedliche Wesen sind, die den Menschen gegenüber freundlich gestimmt sind. Gemeinsam erinnern sie sich an ihre eigene Kindheit und schmieden einen Plan. Zusammen mit Grobian wollen sie an Snoggletog eine alte Tradition zum neuem Leben erwecken. Sie wollen wieder eine Aufführung inszenieren, die zeigen soll, wie Drachen und Wikinger Freunde geworden sind.

Ohnezahn und seine Familie

Zur gleichen Zeit macht sich ein Junges von Ohnezahn und seinem Weibchen auf den Weg nach Berk, um die Menschen mit eigenen Augen zu sehen. Die Elterntiere und die zwei Geschwister folgen ihm und landen heimlich auf dem Berg der Insel, wo sie im Geheimen das Treiben ihrer Wikinger verfolgen.

Die Drachenjungen

Von einem Berg aus beobachten die Drachen die Aufführung, bei der es zu einem Unglück kommt. Ein Feuer bricht aus und droht die umliegenden Behausungen in Schutt und Asche zu zerlegen. Beherzt rettet Ohnezahn Hicks und stößt dabei auf dessen Tochter. Nach diesem Erlebnis ist nicht nur Zephyr ein großer Fan der Drachen, sondern auch ihr kleinerer Bruder Nuffink.

Drachen und Menschen wieder vereint

Die Macher der Kurzgeschichte lassen kleine und große Fans der bekannten Charaktere an deren Feiertagstradition teilhaben. In 22 Minuten wird der Geist der Wikinger-Weihnacht und die Freundschaft zwischen Drachen und Menschen zelebriert. Mit amüsanten Momenten, schönen Bildern und bekannten Gags lädt der Film zu einer festlichen Unterhaltung ein.

Daten
Genre: Animation
VÖ-Kauf:12.12.2019
O-Titel: How To Train Your Dragon: Homecoming
USA 2018
Titel: Drachenzähmen leicht gemacht – Die guten alten Zeiten
FSK: 0
Laufzeit: 22 Min.
Ton: Dolby Digital 5.1 (D, EN)
Bild: 1,78:1
Extras: Bonus-Clips: Von der Idee zum Film, Nachtlicht-Animation
Verleih: Universal Pictures
Copyright: © Universal Pictures

Jumanji 2: The Next Level

Jumanji 2: The Next Level
www.Jumanji-Film.de

ab 12.Dezember 2019 im Kino, 124 Minuten

Regie: Jake Kasdan

Dwayne Johnson – Dr. Smolder Bravestone
Jack Black – Prof. Shelly Oberon
Kevin Hart – Moose Finbar
Karen Gillan – Ruby Roundhouse
Danny DeVito – Opa Eddie
Awkwafina – Ming

Die Gang ist wieder da in JUMANJI: THE NEXT LEVEL, aber das Spiel hat sich verändert. Als die Freunde nach Jumanji zurückkehren, um einen aus ihrer Gruppe zu retten, stellen sie fest, dass dort nichts mehr so ist wie erwartet. Sie müssen in bislang unbekannten und unerforschten Gegenden völlig neue Herausforderungen meistern. Um dem gefährlichsten Spiel der Welt wieder zu entkommen, müssen sie staubtrockene Wüsten und schneebedeckte Berge durchqueren. (Pressetext)

Fortsetzungen haben es bei Kritikern oft schwer. Handelt es sich doch meistens nur um Wiederholungen des bereits im ersten Teil gesehenen nur mit mehr Wumms. Jumanji 2: The Next Level ist da nicht anders, es ist ja auch „nur“ das nächste Level. Was die Protagonisten natürlich nicht ahnen, wie auch die eine oder andere Verwicklung, die bereits zu Beginn des Films deutlich macht, dass ein höheres Level schwieriger als das vorige ist.

Die Protagonisten kämpfen also mit allerlei neuen Umständen, während wir Zuschauer denken, dass es eine typische Fortsetzung ist. Die Charaktere sind grundsätzlich die gleichen, Nilpferde sind wieder da, die Anzahl der Leben nimmt schneller ab, als den Helden lieb ist, Jumanji ist erstmal der gleiche Ort in einem Spiel.

Zum Glück war auch den Autoren bewusst, dass sie die Gunst des Publikums bei banalen Wiederholungen schnell verlieren könnten und so haben sie sich den einen oder anderen Kniff ausgedacht, um um den gleichen Kern eine prächtig saftige Frucht zulegen. Um dem geneigten Leser aber nicht das letzte bisschen Spannung zu nehmen, übergehe ich das aber einfach,

Weshalb schreibe ich dann überhaupt über Jumanji? Weil die Darsteller diesmal Ungewöhnliches leisten mussten. Es gibt zwar keine oscarverdächtigen Monologe, aber einige mussten die Charaktere von anderen Schauspielern übernehmen. Mit anderen Worten: Danny DeVito spielt Opa Eddie, der zu Dr. Smolder Bravestone wird, der von Dwayne Johnson gespielt wird usw.. Damit ergibt sich nicht nur in der Handlung ein Kuddelmuddel, sondern ein amüsantes Imitieren der Schauspielerkollegen wie in einer Screwballkomödie. Das schöne ist, dass es nicht ungewollt lächerlich wirkt, sondern Spaß macht.

Dazu kommt, dass mich der Film während der ganzen zwei Stunden selbst eingesaugt hat und mich wieder wie ein 12 Jähriger fühlen lassen hat. So, dass ich mich aber wohl dabei gefühlt habe. Gut, die einen oder anderen Logiklöcher hätte ich damals nicht mitbekommen, während ich sie heute großzügig übersehe, aber hey, das ganze Franchise soll doch nur Spaß machen und das tut es vorzüglich.

Ich kann also alle Filmrezensenten verstehen, die zu recht bemängeln werden, dass wir alten Wein in neuen Schläuchen serviert bekommen, aber meine Antwort ist: Der Wein schmeckt immernoch und die Schläuche sind schön anzusehen.

© Johann Hoffmann, Bilder Sony Pictures

Schwarzlicht.tv wünscht schöne Weihnachten

Es ist wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. In wenigen Wochen, wenn die Tage immer werden kürzer und die Temperaturen weiter fallen,bewegen wir uns auf die Advents- und Weihnachtszeit zu. Für ein gemütliches Beisammensein mit einem heißen Kakao oder einen leckeren Glühwein, können wir uns mit romantisch-spannenden Büchern oder atmosphärischen Filmen auf das Fest vorbereiten. Alle Highlights, die das Weihnachtsfest thematisieren, wollen wir Euch in den kommenden Wochen vorstellen.

Im Kino:

Home Entertainment:

Bücher:

Last Christmas

Last Christmas
ab 14. November 2019 im Kino

Regie – Paul Feig

Emilia Clarke – Kate
Henry Golding – Tom
Emma Thompson – Petra
Michelle Yeoh – Santa

London in der Vorweihnachtszeit: Das Leben von Kate (Emilia Clarke) verläuft alles andere als rund. Sie stolpert von einem selbstverschuldeten Chaos ins nächste und selbst ihre Arbeit als Elf in einem Weihnachtsladen beschert ihr kein Glück. Es scheint wie ein Wunder, als eines Tages Tom (Henry Golding) in ihr Leben tritt und es nach und nach schafft, die vielen Barrieren, die Kate um sich und ihr Herz aufgebaut hat, zu durchbrechen. Doch obwohl es Tom gelingt, Kate wieder Lebensfreude und Selbstvertrauen zu schenken, scheint er doch ein Geheimnis zu haben. Während sich London in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt, lernt Kate, dass sie die Dinge manchmal einfach geschehen lassen und ihrem Herzen folgen muss oder, um es mit George Michaels Worten zu sagen: „You gotta have faith!“ (Pressetext)

(from left) Kate (Emilia Clarke) and Petra (Emma Thompson) in Last Christmas, directed by Paul Feig.

Weihnachten ist für viele das Highlight des Jahres, für manch einen jedoch die Hölle auf Erden. Emma Thompson („Kinderwohl“/„Late Night“) und Schauspielkollege Greg Wise (TV-Serie „Strange Angel“) habe das Drehbuch zu „Last Christmas“ geschrieben, ein Weihnachtsfilm über große Gefühle und den Mut einen Neuanfang zu wagen, um einen tragischen Einschnitt im Leben zu vergessen. Der Film handelt von Kate, die mir ihrem Leben schlichtweg überfordert scheint. Als Kind und Teenager war sie beliebt, ehrgeizig und besaß eine wundervolle Stimme. Doch nach einem traumatischen Zwischenfall hat Kate das Gefühl, sich selbst verloren zu haben. Ihr fehlen die Emotionen, um Zuhörer mit ihrem Gesangstalent in ihren Bann zu ziehen. Und so arbeitet sie in einem Elfenkostüm als Verkäuferin in einem ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen. Statt Freude und Spaß sorgt Kate mit ihrem Sarkasmus und der stets schlechten Laune für Frustration ihrer Chefin namens Santa (Michelle Yeoh). Diese hat jedoch ein Herz und behält Kate als Angestellte. Trotz ihres Jobs kann sich Kate keine Wohnung leisten und sucht jede Nacht nach einer Unterkunft.

(from left) Tom (Henry Golding) and Kate (Emilia Clarke) in Last Christmas, directed by Paul Feig.

Eines Tages lernt Kate den charmanten Tom (Henry Golding) kennen, den sie in den kommenden Tagen immer wieder trifft. Zunächst fühlt sie sich von ihm verfolgt, doch dann kommt sie ihm auf ungewöhnliche Weise nahe und vertraut sich ihm an. Dank ihm beginnt sie wieder, die schönen Seiten des Lebens zuzulassen. Freude und Spaß an Unternehmungen und Momenten scheinen ihr plötzlich leicht zu fallen. Und allmählich beginnt Kate sogar damit, die Fehler des vergangenen Jahres wieder gut zu machen. Eine Annäherung an ihre Mutter Petra (Emma Thompson), die sie nahezu mit ihrer Fürsorge erdrückt, fällt ihr zusehends leichter. Doch während sich Kate in Tom verliebt, geht er auf Distanz. Fest entschlossen, die Gründe dafür herausfinden, macht sie sich auf die Suche nach ihm und erfährt dabei eine schockierende Wahrheit.

(from left) Kate (Emilia Clarke) and Tom (Henry Golding) in Last Christmas, directed by Paul Feig.

Emilia Clark („Game of Thrones“) überzeugt in ihrem neuen Film mit Humor und Ironie. Vor Euphorie sprühend bis zum Tode betrübt präsentiert sie sich im kitschigen Outfit, welches ihr wunderbar steht. Henry Golding („Nur ein kleiner Gefallen“) harmoniert wunderbar mit Clarke und umgibt sie als Tom mit einer mystischen Aura. Wenn die beiden Darsteller gemeinsam durch die nächtlichen Straßen Londons pilgern, oder auf einer Parkbank sitzen, ist die Harmonie zwischen ihnen spürbar. Emma Thompson spielt im Film Kates herrlich überdrehte Mutter Petra, die iit russischem Akzent und einem ungewöhnlichen Schlaflied begeistert.

(from left) “Santa” (Michelle Yeoh) and Kate (Emilia Clarke) in Last Christmas, directed by Paul Feig.

Mit „Last Christmas“, der bereits im letzten Jahr gedreht wurde, um die Besonderheit des weihnachtlich geschmückten Londons einzufangen, werden die Erwartungen des Publikums erfüllt. Schon nach den ersten Filmminuten kann man sich sicher sein, dass man sich in einem atmosphärischen Weihnachtsfilm befindet, der einen in die richtige Stimmung versetzt. Natürlich darf man sich auch in diesem Film über das obligatorische „Weihnachtswunder“ freuen. Wie sich dies genau gestaltet, sei natürlich nicht verraten. Dass der Filmtitel auf dem gleichnamigen Song von George Michael basiert, ist jedoch kein Geheimnis. Und so freut es einen auch, dass der titelgebende Song des öfteren im Film zu hören ist, was ebenfalls für Stimmung sorgt.

Emilia Clarke as Kate in Last Christmas, directed by Paul Feig.

Fazit: Mit „Last Christmas“, aus der Feder von Emma Thompson, beschert Paul Feige dem Publikum einen unterhaltsamen Weihnachtsfilm. Emilia Clark und Henry Golding sind nicht das typische Liebespaar, können mit ihrer magischen Verbindung jedoch zum träumen und hoffen animieren.

© Sandy Kolbuch Fotos: Universal Pictures

Der König der Löwen

The Lion King
disney.de/filme/der-koenig-der-loewen-2019
ab dem 17. Juli 2019 im Kino

Regie: Jon Favreau

Originalsprecher: Donald Glover, Beyoncé Knowles-Carter, James Earl Jones, Chiwetel Ejiofor, Alfre Woodard, John Oliver, John Kani, Seth Rogen, Billy Eichner, Eric André,

In den unendlichen Weiten Afrikas wird ein künftiger König geboren: Simba, das lebhafte Löwenjunge, vergöttert seinen Vater, König Mufasa, und kann es kaum erwarten, selbst König zu werden. Doch sein Onkel Scar hegt eigene Pläne, den Thron zu besteigen und zwingt Simba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen. Mit Hilfe eines ausgelassenen Erdmännchens namens Timon und seines warmherzigen Freundes, des Warzenschweins Pumbaa, lernt Simba erwachsen zu werden, die Verantwortung anzunehmen und in das Land seines Vaters zurückzukehren, um seinen Platz auf dem Königsfelsen einzufordern. (Pressetext)

A FUTURE KING IS BORN – In Disney’s all-new “The Lion King,” Simba idolizes his father, King Mufasa, and takes to heart his own royal destiny. Featuring JD McCrary and Donald Glover as young Simba and Simba, “The Lion King” roars into U.S. theaters on July 19, 2019. ©2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

1994 erschien der 32. abendfüllende Zeichentrickfilm “Der König der Löwen“ der Walt Disney Studios. Die Geschichte des Löwenjungen Simba, der nach der Entzweiung seiner Familie von einem Warzenschwein und einem Erdmännchen aufgezogen wurde, gilt als erfolgreichster Zeichentrickfilm des Studios. Unter der Regie von Jon Favreau kommt nun das gleichnamige Realfilmremake in die Kinos.

THE LION KING - Featuring the voices of James Earl Jones as Mufasa, and JD McCrary as Young Simba, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 29, 2019...© 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Zu den Klängen von “The Circle of Live“ wird den Tieren Afrikas der Löwenjunge Simba präsentiert, der eines Tages seinem Vater Mufasa auf den Thron folgen wird. Der kleine Löwe kann es kaum erwarten, selbst König zu sein, um seine eigenen Interessen zu verfolgen. Doch sein Onkel Scar hegt dunkle Pläne, um selbst König zu werden. Er lockt Simba dafür in eine Falle, um sich dem lästigen Nachwuchs zu entledigen. Als Mufasa seinen Sohn aus einer brenzligen Situation rettet, verbrüdert sich Scar mit den Hyänen, die er für seine Zwecke zu missbrauchen weiß. Es kommt zu einem grausamen Zwischenfall, an dem sich Simba die Schuld gibt. Auf Drängen Scars hin verlässt er das Königreich und wird wenig später völlig entkräftet von Erdmännchen Timon und Warzenschwein Pumbaa gefunden.

THE LION KING - Featuring the voices of John Oliver as Zazu, and JD McCrary as Young Simba, Disney's "The Lion King" is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019...© 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Im Zusammenleben mit Timon und Pumbaa lernt Simba erneut, dass allen Tieren Respekt gezollt werden muss, was ihn einst bereits sein Vater lehrte: “Wir fressen Antilopen, aber wenn wir sterben, werden wir zu Gras, was die Antilopen fressen“. So wird der Kreislauf des Lebens für die kleinen Zuschauer erläutert und im späteren auch bebildert.

THE LION KING - Featuring the voices of JD McCrary as Young Simba and Shahadi Wright Joseph as Young Nala, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019. © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Während Simba zu einem stattlichen Löwen heranwächst, herrscht Scar über die Löwen. Nala, Simbas Freundin aus Kindheitstagen, lehnt sich gegen den König auf. Sie macht sich auf die Suche nach Simba, den sie in friedlicher Koexistenz mit anderen Tieren im Dschungel ausfindig macht. Trotz der immer noch großen Zuneigung zu Nala weigert sich Simba, ihrem Drängen nach Hilfe nachzukommen.

THE LION KING - Featuring the voices of Florence Kasumba, Eric André and Keegan-Michael Key as the hyenas, and Chiwetel Ejiofor as Scar, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019. © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Nachdem Nala zurück in ihr Königreich gekehrt ist, stößt Simba auf den weisen Rafiki, der ihn an seine Wurzeln und das Mantra seines Vaters erinnert. Simba erkennt, dass er seinen Platz einnehmen muss. Gemeinsam mit Nala, Timon und Pumbaa bietet er Scar die Stirn und erkämpft sich seinen Thron, um für sein Reich eine neue Welt zu erschaffen.

THE LION KING - Featuring the voices of JD McCrary as Young Simba, Billy Eichner as Timon and Seth Rogen as Pumbaa, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019. © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Drehbuchautor Jeff Nathanson (“Catch Me If You Can“) hat die bekannte Geschichte von Irene Mecchi, Jonathan Roberts und Linda Woolverton mit neuen Facetten versehen. Jon Favreau, der bereits 2016 mit “The Jungle Book“ einen Zeichentrickklassiker mit modernster Computertechnik neu adaptierte, verzaubert nun mit “Der König den Löwen“ die ganze Familie. Jung und alt treffen auf alte Bekannte wie natürlich Simba und Nala, sowie Timon und Pumbaa, aber auch den Rotschnabeltoku Zazu, der seinem Zeichentrickvorbild mehr als gerecht wird. Abgerundet wird das tierische Ensemble von dem weisen Mandrill-Schamanen Rafiki, der Simbas Leben sowie den Sternenhimmel nie aus den Augen lässt.

THE LION KING - Featuring the voice of John Kani as Rafiki, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019. © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

130 Animatoren aus 30 Ländern haben die beeindruckend echt aussehenden Tiere zum Leben erweckt. Jede Figur, die ungefähr neun Monate in Anspruch nahm, wurde aus Skizzen, realen Vorbildern sowie denen aus dem Zeichentrick-Original entwickelt. Die Filmemacher arbeiteten eng mit den Tierzuchtwissenschaftlern in Disney’s Animal Kingdom (Orlando, Florida) zusammen und filmten vor Ort circa 75 Prozent der Tiere in einem natürlichem Umfeld, die den Animatoren bei MPC Film als Referenz dienten. Gleichzeitig wurden auch Tierlaute aufgenommen, um sie im späteren Film zu verwenden.

THE LION KING - Featuring the voice of Alfre Woodard as Sarabi, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019. © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Die (menschlichen) Lippenbewegungen vermischen sich mit den animalischen Bewegungsabläufen, sodass die Dialoge nicht störend wirken. Das Gleiche gilt für die Gesangseinlagen der bekannten Songs, die bereits beim Zeichentrickfilm für Begeisterung sorgten. Die weitläufigen Landschaftsbilder, für die James Chinlund verantwortlich ist, laden nahezu zum Träumen ein und verleihen dem Film über weite Strecken einen Dokumentationscharakter. Durch pfiffige Sprüche und Gesangseinlagen wird der Handlung eine magische Ebene verliehen, die dem Disneyfan entspricht.

THE LION KING - Featuring the voices of Beyoncé Knowles-Carter as Nala and Donald Glover as Simba, Disney’s “The Lion King” is directed by Jon Favreau. In theaters July 19, 2019. © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Natürlich darf auch die unvergessliche Musik von Oscar®- und Grammy-Preisträger Hans Zimmer nicht fehlen, der bereits den Score des Originals von 1994 komponierte. Hinzu kommen die Songs von Superstar Elton John und Texter Tim Rice (Oscar®- sowie Grammyprämiert: „Can You Feel the Love Tonight“) sowie afrikanische Klänge des südafrikanischen Produzenten und Komponisten Lebo M („Rhythm of the Pride Lands“).

Fazit: “Der König der Löwen“ ist ein großartiges Abenteuer, das den Kreislauf des Lebens, mit Verrat, Erwachsenwerden, Tod und Wiedergeburt auf anschauliche Art und Weise miteinander vereint und mit beeindruckenden Tieranimationen unterhält.

© Sandy Kolbuch, Fotos: © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Spider-Man: Far From Home

ab dem 4. Juli 2019 im Kino auch in 3D
www.sonypictures.com/movies/spidermanfarfromhome

Regie: Jon Watts

Peter Parker / Spider-Man: – Tom Holland
MJ: – Zandaya
Quentin Beck / Mysterio: – Jake Gyllenhaal
Nick Fury: – Samuel L. Jackson
Happy Hogan:- Jon Favreau
Maria Hill: – Cobie Smulder
May Parker:- Marisa Tomei
Ned Leeds:- Jacob Batalon

Nach dem spektakulären „Spider-Man: Homecoming“ kehrt Peter Parker mit SPIDER-MAN: FAR FROM HOME in einem neuen, sensationellen Abenteuer zurück! Diesmal ist es Avengers-Ikone Samuel L. Jackson („Avengers: Infinity War“, „Glass“) alias Nick Fury, der die Unterstützung des jungen Helden anfordert..(Pressetext)

Selten war es so schwer, etwas über einen Film zu sagen und dabei nicht zu spoilern, wie bei “Spider-Man: Far From Home“. Nur ein kleiner Hinweis auf eine bestimmte Situation oder die Beweggründe einer Person, könnten diesmal zu viel verraten.

Die Filmhandlung beginnt kurz nach den Ereignissen in “Avengers: Endgamer“. Die Welt und auch Peter Parkers Schulkameraden trauern um die verstorbenen Helden. Die ganze Welt scheint sich zu fragen, wer nun zu ihrer Rettung eilt, wenn die Erde erneut von einer übermenschlichen Gefahr bedroht wird.

Peter, der Tony Starks Vermächtnis in den Händen hält, hadert mit seinem Superhelden-Ego. Nur einmal möchte er Teenager sein und die Klassenfahrt durch Europa genießen. Und vor allem, seiner Klassenkameradin MJ (Zendaya) seine Gefühle gestehen.

Doch kaum ist die Klasse bei einem ersten Stopp in Venedig gelandet, muss Peter sein Heldenkostüm überstreifen und die Bewohner vor einem mysteriösen Angriff schützen. Als er kurz darauf unerwartet Besuch von Nick Fury (Samuel L. Jackson) bekommt, der ihn für eine Mission gewinnen will, weigert sich Peter zunächst.

Doch mit dem Zuspruch von Maria Hill (Cobie Smulder) und des neuen Superhelden Mysterio (Jake Gyllenhaal) besinnt sich Peter. Gemeinsam mit einem neuen Team macht er Jagd auf übermenschliche Gegner und erlebt dabei eine große Überraschung.

Tom Holland, der seinen ersten Leinwandauftritt 2016 in “The First Avenger: Civil War“ absolvierte und anschließend in seinem Soloabenteuer “Spider-Man: Homecoming“ sowie in dem finalen “Avengers“-Teilen “Infinity War“ und “Endgame“ eine Rolle spielte, ist sichtlich erwachsen geworden.

Noch immer bewahrt sich der mittlerweile dritte Spider-Man seinen jugendlichen Charme und verleiht dem Franchise dadurch eine frische Prise Humor, gepaart mit altersbedingter Naivität. Dennoch ist Holland in seiner Rolle angekommen, die er mit Ausnahme des Spagats „Erwachsen geworden – Pubertrierender Teenager“ perfekt ausfüllt. Dazu weiter unten mehr. Dass ein Großteil der Szenen sehr comichaft daherkommen, ist mehr als nur gewollt und wird dem Genre gerecht.

Mit über zwei Stunden Laufzeit weist der Film eine straffe Handlung auf, die kurzweilig über die Leinwand flimmert und die Spannungskurve konstant oben hält. Die Actionszenen können sich, wie man es von einem Marvelfilm gewöhnt ist, sehen lassen. Zwischendurch wird es aber auch einmal etwas ruhiger und mitunter sogar etwas teenagerhaft romantisch.

Regisseur Jon Watts knüpft mit der Fokussierung auf dem “Blip“ (eine fünfjährige Abwesenheit der Hälfte der Weltbevölkerung durch Thanos‘ Zutun) wunderbar an die letzten “Avengers“-Filme an und verleiht dieser traumatischen Zeit eine menschliche Perspektive. Ebenso menschlich fällt auch das pubertäre Verhalten des Titelhelden aus, der nun einmal dem Alter geschuldet seine Probleme mit dem Erwachsenwerden hat.

Doch diese Momente sind keineswegs peinlich, sondern berühren auf die süße Art, die einen an die eigene Jugend zurückerinnern lassen. Und genau wegen dieser vielen kleinen Twists, die Spider-Man immer wieder zwischen Alltagssituationen und seinem Job als Superhelden umherspringen lassen, stört es kaum, dass Tom Holland nicht mehr wie 16 Jahre alt aussieht und gefällt der Film nicht nur den eingefleischten Marvel-Fans sondern auch der jüngeren Generation, die sich vermutlich diesmal mit dem Titelhelden besser identifizieren können, als etwa mit “Thor“ oder “Captain America“.

Fazit: “Spider-Man: Far From Home“ ist ein amüsanter, unterhaltsamer Marvelfilm, der diesmal die Problematiken eines Highschoolkids in den Fokus rückt, aber dennoch eben soviel Action und spannende Momente beschert, wie man es von den anderen Filmen aus dem MCU gewöhnt ist.

© Sandy Kolbuch, Johann Hoffmann, Foto: © 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Aladdin

Aladdin
ab 23. Mai 2019 im Kino

Regie – Guy Ritchie
Jasmine – Naomi Scott
Aladdin – Mena Massoud
Genie – Will Smith
Jafar – Marwan Kenzari
Prinz Anders – Billy Magnussen
Iago (Stimme) – Alan Tudyk
Dalia – Nasim Pedrad
Sultan – Navid Negahban
Hakim – Numan Acar

Seit Generationen verzaubern die Abenteuer von Aladdin, der Wunderlampe und der schönen Prinzessin Jasmine die Menschen. Regisseur Guy Ritchie katapultiert die Geschichte jetzt mit seiner rasanten Live Action-Verfilmung ins 21. Jahrhundert. Lassen Sie sich entführen in die märchenhaften Welten der magischen Stadt Agrabah mit seinen Bazaren, Palästen und fliegenden Teppichen, in der Will Smith als der Flaschengeist Genie Wünsche erfüllt…(Pressetext)

Einst wurde die Geschichte von dem Taschendieb “Aladin und die Wunderlampe“ durch das Märchen aus 1001 Nacht bekannt. 1992 erschien der Disney-Zeichentrickklassiker “Aladdin“ im Kino, dessen Geschichte Guy Ritchie (»King Arthur«) nun als Real-Live-Action ins Kino bringt.
Zu arabischen Klängen gleitet ein beeindruckendes Schiff über die Weltmeere, von einem kleineren Schiff aus beobachtet von zwei Kindern. Deren Vater ruft sie zu sich, um ihnen von einer wundersamen Geschichte zu berichten, die sich einst im Orient zugetragen hat.

Aladdin (Mena Massoud) findet die Wunderlampe

In der Stadt Agrabah treibt Taschendieb Aladdin (Mena Massoud) mit seinem langfingrigen Affen Abu sein Unwesen. Sie stoßen auf Prinzessin Jasmine (Naomi Scott), die unerkannt durch die Stadt wandelt. Er rettet sie aus einer Notsituation, bevor er ihr seine ärmliche Unterkunft zeigt. Zur gleichen Zeit schmiedet Großwesir Jafar einen finsteren Plan, um an eine begehrte Wunderlampe zu kommen, die sich in einer Tigerkopf-Schatzhöhle befindet. Wieder im Palast soll Jasmine mit Prinz Anders (Billy Magnussen) vermählt werden. Verzweifelt träumt sie von der Freiheit, als plötzlich Aladdin wieder vor ihr steht. Sie nimmt ihm das Versprechen zu einem nächtlichen Ausflug ab, doch Aladdin wird zuvor von den Palastwachen gefangen genommen.

Um seine Freiheit wiederzuerlangen, muss er für Jafar die verzauberte Wunderlampe aus der Höhle bergen. Doch diese stürzt ein, als Abu einen der verbotenen Schätze berührt. Dank eines fliegenden Teppichs überleben Aladdin und Abu den Einsturz. Als Aladdin die verdreckte Wunderlampe poliert, befreit er den Genie (Will Smith), der ihm drei Wünsche in Aussicht stellt. Aladdin wünscht sich, Jasmine ebenbürtig zu sein, und erfährt ein gelungenes Makeover durch den Flaschengeist, der ihn zum Prinzen macht.

Aladdin (Mena Massoud) trifft auf Genie (Will Smith)

Zurück im Palast ist der Sultan begeistert von dem Prinzen Ali. Doch Jasmine erkennt Aladdin nicht mehr und lehnt seine Gesellschaft ab. Erst als Genie Aladdin wie eine Marionette tanzen lässt, wird die Prinzessin auf ihn aufmerksam. Jafar entlarvt Aladdin und trachtet ihm nach dem Leben. Genie verbündet sich mit Aladdin und Jasmine, um Jafar zu stürzen. Doch dieser nutzt seine magischen Fähigkeiten, um den Sultan auf seine Seite zu ziehen. Er bringt die Wunderlampe und somit den Genie in seine Gewalt. Doch Jasmine ersinnt einen Plan, der zu einem glücklichen Ende führt.

Jasmin (Naomi Scott)

Regisseur Guy Ritchie, der auch gemeinsam mit John August an dem Drehbuch gearbeitet hat, zaubert die bekannte Geschichte mit gigantischen Kulissen von Produktionsdesignerin Gemma Jackson auf die Kinoleinwand. Liebevoll inszenierte Dekorationsgegenstände, wie die legendäre Wunderlampe, hauchen dem einstigen Zeichentrickabenteuer neues Leben ein. Untermalt und getragen wird die Geschichte von den einzigartigen Songs von Alan Menken, der bereits in den 1990er Jahren gemeinsam mit Howard Ashman den Score für den Zeichentrickfilm schrieb.

Aladdin (Mena Massoud) lauscht dem Genie (Will Smith) .

Naomi Scott (»Power Rangers«, TV-Serie »Terra Nova«) präsentiert Jasmine als starke Frauenfigur, während Aladdin typgerecht mit Charme und Mut zum Slapstick-Humor von Mena Massoud (TV-Serien »Open Heart«, »Jack Ryan«) verkörpert wird. An der Seite der zwei talentierten Darsteller glänzt der 50-jährige Will Smith (»Der Prinz von Bel Air«) als blauer Genie, der im Motion Capture-Verfahren von den CGI-Artisten zu 100% am Computer kreiert wurde.

Fazit: Disneys “Aladdin“ ist eine wunderbar unterhaltsame Hommage an das goldene Zeitalter Hollywoods, welche die bekannte Geschichte mit realen Darstellern in einem schillernden Realabenteuer auf die Leinwand bringt.

Sandy Kolbuch, Fotos: © 2019 Disney Enterprises

Master Z: The Ip Man Legacy

ab 09. Mai 2019 im Kino

Regie: Yuen Woo-Ping

Max (Jin) Zhang – Cheung Tin Chi
Dave Bautista – Owen Davidson
Michelle Yeoh – Tso Ngan Kwan
Tony Jaa – Sadi
Chrissie Chau – Nana
Yan Liu – Julia

Der Wing-Chun-Meister Cheung Tin Chi hat sich mit den Triaden einen übermächtigen Gegner vorgenommen. Nachdem die Gangster sein Haus komplett niedergebrannt haben, sucht Cheung Tin Chi Zuflucht bei den Leuten in der Bar Street von Hongkong. Doch als die Triaden anfangen, auch dort mit Drogen zu handeln, macht Tin Chi es zu seiner Mission, sie zu bekämpfen. Als aber der Drogenboss blutige Rache nimmt und Tin Chis Freunde umbringen lässt, weiß Tin Chi, dass er keine andere Wahl hat, als den Boss selbst zu besiegen…(Pressetext)

Es ist schön, wenn Filme, die beim Far East Filmfestival in Udine laufen auch in Deutschland gezeigt werden. Das ist viel zu selten, weil dort echte Perlen und fette asiatische Blockbuster gezeigt werden. Ein guter Grund, hier über den ersten Ip Man Spin Off zu berichten. Die Ip Man Filme waren zu Recht die erfolgreichsten Martial Arts Filme der letzten Jahre.


Aber mit Ip Man gibt es kaum eine inhaltliche Verbindung außer den ständigen Kämpfen und der Kolonialzeit in Hongkong.
Optisch und kämpferisch ist es allerdings durchaus ähnlich und dürfte Freunde von ausgiebigen Nahkämpfen auf ihre Kosten kommen lassen.

Mir persönlich wurde es irgendwann etwas langweilig, weil HauptdarstellerZhang zwar großartig kämpfen kann, als Held aber eher blass wirkt und vor allem, weil die Story nur als Wäscheleine dient, wo die vielen Kämpfe angehängt sind.

Diese müssen aber gar nicht immer brutal sein, wie eine wunderschöne fast schon erotische Akrobatik zweier Hände um ein Glas zeigt..So viel sei verraten: Eine Hand gehört Michelle Yeoh, die wie immer großartig spielt und kämpft und mit ihrer Aura die Leinwand füllt.

Das gilt übrigens ähnlich auch für Dave Bautista, der auch nicht Wrestling Fans ein Begriff durch die Guardians of the Galaxy Filme ist, wo er Drax spielte. In Master Z sieht er nicht ganz so muskulös aus, aber hat sehr „einschlägige“ Argumente auf Lager der Faust.

Insgesamt ist es ein reiner Martial Arts Film ohne große Überraschungen, aber mit sehr vielen sehr gelungenen Kampfchoreografien, der wiedereinmal ganz deutlich macht, dass es Kampfkunst ist.

©Johann Hoffmann, Fotos: Mandarin Motion Pictures, New KSM

Avengers: Endgame

Avengers: Endgame
ab 24. April 2019 im Kino (3D)

Regie: Anthony und Joe Russo

Robert Downey jr. – Tony Stark/Iron Man
Chris Evans – Steve Rogers/Captain America
Scarlett Johansson – Natasha Romanoff/Schwarze Witwe
Chris Hemsworth – Thor
Jeremy Renner – Clint Barton/Hawkeye
Mark Ruffalo – Bruce Banner/Hulk
Paul Rudd – Scott Lang/Ant-Man
Josh Brolin – Thanos

Nie wurde über ein Fingerschnipsen mehr spekuliert und diskutiert, nie waren die Folgen verheerender! Nachdem Thanos die Hälfte des Universums auslöschte und damit auch die Reihen der Avengers zerschlug, versammeln sich die verbliebenden Helden, um ein letztes Mal in den Kampf zu ziehen… Die Auflösung des wohl größten Cliffhangers der Kinogeschichte kündigt sich atemberaubend, packend und legendär an. Was „Avengers: Infinity War“ mit überragender Bildgewalt in Gang setzte, steuert nun mit voller Wucht auf ein action- und emotionsgeladenes Spektakel zu: AVENGERS: ENDGAME. Das epische Finale steht unmittelbar bevor und verlangt den Superhelden alles ab – das Endspiel hat begonnen… (Pressetext)

Die umfangreiche Geschichte der Avengers im Marvel Universum zu einem sinnvollen Ende zu führen, muss ein schwieriges Unterfangen gewesen sein.

Viele Fäden wollten zusammengesponnen werden und das vorläufige Ende des letzten Teils war ja eigentlich auch ziemlich absolut und unumkehrbar.
Oder nicht? Und wenn nicht, dann wie doch? Ist Antman die Antwort? Oder war etwa alles nur ein Traum?

Die Autoren haben sich glücklicherweise richtig Mühe gegeben und keinen Blödsinn verzapft, der total unglaubwürdig wäre, oder die letzten Filme ad absurdum geführt hätte.

Dabei haben sie es auch gleichzeitig noch geschafft, aus ein paar der vorherigen Filme ein paar Essenzen zu ziehen und mit einem Augenzwinkern zu verarbeiten.

Epische Schlachten kommen natürlich auch nicht zu kurz, der Film heißt ja nicht umsonst „Endgame“ und es werden alle Register gezogen, um es richtig krachen zu lassen. Das viel zu inflationär verwendete „episch“ trifft es gerade im Finale. Da gibt es nichts zu meckern: Die Produktionskosten sind zu sehen, bzw. eben gerade nicht, wenn alles realistisch aussieht, die schiere Menge und die Aufteilung der Kämpfe ist alles perfekt abgestimmt, nicht zu wenig, aber zum Göück im Gegensatz zu dem einen oder anderen Vorgänger auch nicht zu viel.

So ist dieser Film zwar wieder düster und stellenweise richtig traurig, aber hat trotzdem die nötige Portion Ironie und Besinnung, damit es nicht nur ein actionreicher sondern ein großartiger Film in seinem Universum werden konnte.

Ein sehr würdiger Abschluss!

© Johann Hoffmann, Fotos: Marvel/Disney

Shazam

Shazam
ab 04.04.2019 im Kino in 3D

Regie: David F.Sandberg

Zachary Levi – Shazam
Mark Strong – Dr. Thaddeus Sivana
Asher Angel – Billy Batson
Jack Dylan Grazar – Freddy
Djimon Honsou – Zauberer

In jedem von uns steckt ein Superheld – es bedarf nur etwas Magie, um ihn zu erwecken. Wenn Billy Batson (Angel), ein cleveres 14 Jahre altes Pflegekind, das Wort SHAZAM! ruft, verwandelt er sich in den erwachsenen Superhelden Shazam (Levi) – das Vermächtnis eines uralten Zauberers. Shazam – ein Junge in einem muskulösen, göttlichen Körper – macht, was jeder Teenager mit Superkräften machen würde: Er kostet seine Erwachsenenversion aus und hat Spaß! Kann er fliegen? Hat er den Röntgenblick? Kann er Blitze aus seinen Händen schießen lassen? Kann er den Sozialkunde-Test schwänzen? Mit der glückseligen Sorglosigkeit eines Kindes macht sich Shazam daran, seine Fähigkeiten auszutesten. Aber um gegen die von Dr. Thaddeus Sivana (Strong) gesteuerten todbringenden Kräfte des Bösen kämpfen zu können, muss er seine Kräfte schnellstens meistern. (Pressetext)

DC Superheldenfilme sind nicht immer das Gelbe vom Ei geworden, aber die Anstrengung der Macher, nicht allzuweit hinter Marvel zurückzubleiben, ist deutlich zu merken. So auch bei diesem Film.

Shazam füllt eine Lücke, die Marvel -wenn überhaupt – mit Spiderman (der „Homecoming“ Version) besetzt hat
Shazam ist wie kein anderer Superheldenfilm für junge Teens gemacht.
Sehr geschickt werden genau die Dinge bis zur letzten Szene ausgekostet, die für Jugendliche interessant wären, wenn sie plötzlich Superhelden wären oder wenigstens kennen würden.

Nachdem also der junge Billy unverhofft zu seinen Superkräften und zu seinem erwachsenen Alterego kommt, wird erstmal alles intensiv ausprobiert, was Erwachsene so tun dürfen.
Und die Superkräfte ganz besonders:. Billys/Shazams Freund und Sidekick Freddy treibt ziemlich viel Schabernack um die Fähigkeiten von Shazam zu testen. Dafür gehen einige Filmminuten drauf, die wie auch einige andere Adoleszenz-Szenen teilweise arg klamaukig sind. Was aber überraschenderweise dem Film insgesamt nicht schadet

Irgendwann ist auch schluss mit lustig, als Antagonist Dr. Sivana (sehr markant: Mark Strong) das Spielfeld betritt. Dann muss Shazam plötzlich erwachsen werden.um seine Freunde zu beschützen.

Ob dafür seine Superkräfte ausreichen, oder er mehr braucht, wird sich zeigen.

Viel Spaß beim Ansehen, Lachen und Mitfiebern!

@ Johann Hoffmann, Fotos Warner Bros

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